Panamericana - Nordamerika

 

 

Pemberton Provincal Park/Vancouver Island, den 18.06.2019

 

Von Banff ging es dann mitten durch die Rocky Mountains auf dem Icefield Parkway an vielen Gletschern vorbei Richtung Jasper. Eine wahres Naturschauspiel spielt sich vor den Augen ab, wenn es nicht mal wieder wettertechnisch schlechter geworden wäre. Egal – weiter geht’s, nach nur kurzem Aufenthalt in Jasper fuhr ich weiter Richtung Sonne – Richtung British Columbia. Als ich von Banff in Richtung meines nächsten Zieles aufbrach – ein wilder Campingplatz – kam ich zum ersten Mal eher am Ziel an, als ich losgefahren bin! Ja – wieder habe ich eine Zeitzone passiert! Von dort bin ich am nächsten Tag bis Merrit gefahren, wo ich auf einem stadtnahen Campingplatz war und mal wieder einen Waschtag für mich und meine Wäsche eingelegt habe. Am nächsten Tag dann die Überlegung ob ich ins Okanagan Valley (bekannt für Wein- und Obstanbau fahre oder weiter an Vancouver vorbei nach Vancouver Island. Ich habe mich für Vancouver Islan entschieden.

Und so ging es von Merrit aus noch einmal durch die Ausläufer der Rocky Mountains auf die Fähre nach Vancouver Island. Dort bin ich gleich durchgefahren bis Victoria und habe als erstes Die Mile 0 des Trans Canada Highway absolviert – der in Victoria endet. Die erste Etappe meiner Reise habe ich damit beendet – die Durchquerung Kanadas – oder sagen wir des nordamerikanischen Kontinents, da ich ja ein Stück auch durch die USA gefahren bin. Danach habe ich mir dann in RuheVictoria angeschaut – eine wirklich schöne Stadt und bin dann heute wieder zurück in die Natur rausgefahren (Pemberton P.P.) um in Ruhe den Bericht für Euch zu schreiben ;).

Die nächsten Tage will ich noch etwas auf Vancouver Island bleiben, bevor ich dann nach Vancouver fahre.

VG Henning

 

 

 

 

Banff – Alberta/Kanada, den 15.06.2019

 

Es war nur ein kurzes Stück von Calgary nach Banff, aber mitten hinein in die gigantische Landschaft der Rocky Mountains. Banff ist ein typischer Touristenort, aber was für einer! Ob Skifahren, Mountainbiken, Kayaken , hiken … - alles ist möglich – und die Natur drumherum ein Wahnsinn. Für mich ging es am ersten Tag erstmal nachdem ich auf einem der zahlreichen Campingplätze eingecheckt hatte (in diesem Fall dem Tunnel Mountain Campground Village II – toll!) erstmal hoch zum Tunnel Mountain. Nach 1500 Hundert Meter Höhenunterschied ein tolles Panorama. Von hier aus lässt sich natürlich auch das bekannte Banff Springs Hotel sehen. Am Abend habe ich mir nach dem Hike erstmal ein gezapftes Bier und ein selbstgegrilltes Steak gegönnt!! Am nächsten Tag ging es dann erst zum Lake Winnemanka und von dort ins Jonathan Valley zu den Wasserfällen. An Tag drei dann bin ich mit meiner kleinen Honda Wave zum Lake Louise und Lake Moraine gefahren – natürlich musste ich auch da wieder kraxeln! - aber was tut man nicht alles für ein gutes Foto!

Kurzer Einschub – was kann eienm hier alles so auf den Strassen begegnen – ausser den allgegenwärtigen Pickups von Ford (F350) oder RAM – da sind wahnsinnig viele Wohnmobile und Trailer – von ganz klein bis ganz groß, von bekannt wie Airstream bis Marke Eigenbau – von neu bis alt und bis zum Hot Rod – einige Schnappschüsse.

Für mich geht es dann heute weiter Richtung Jasper auf dem Icefield Parkway.

Mehr davon – wie immer – an dieser Stelle später ;)

Henning

 

 

 

 

Calgary/Alberta – Kanada, den 11.06.2019

 

Kleiner Nachtrag Calgary

 

Calgary – die Hauptstadt Albertas – bekannt geworden vor allem durch die olympischen Winterspiele 1988. Eine Stadt mit Charme, der Innenstadt Bereich mit Hochhäusern und dem Calgary Tower – drumherum auf den Hügeln und Tälern der Gegend die übrigen meist einstöckigen Häuser – und nur 5 km vom Stadtkern entfent die olympischen Stätten die noch heute als Wintergebiet in Betrieb sind.

Hervorheben möchte ich nochmal die freundlichen Einwohner – besonders das Ehepaar Gordon und Kathrine, die mich durch mein Auto interessiert sahen – mich auf der Autobahn zum Anhalten und Erzählen brachten und mir gleich ihre Hilfe anboten, Ich nahm gerne kurz die Werkstatt von Gordon in Beschlag um etwas an BiBu zu verbessern! - Danke nochmal an dieser Stelle dafür!

Bis auf weiteres

Henning

 

Calgary/Alberta Kanada – den 10.06.2019

 

Er meldet sich mal wieder zurück aus der Wildnis!

Also – es ging dann nach Wyoming in die weiten Prärien. Das erste Ziel war Cody – der bekannteste Sohn der Stadt ist Buffalo Bill (Cody). Die Stadt hat sich den Westernflair erhalten und hat insgesamt 5 Museen zum Thema Buffalo Bill, den Indianer, der Westen und dem Zug der Siedler. Hier gab es mal wieder eine Walmart Übernachtung auf dem Weg zum Yellowstone Nationalpark. Glück und Pech liegen manchmal nah beieinander! Pech – mal es mal wieder kälter und regnerischer wurde. Glück – weil ich schon nach 5 Minuten im Yellowstone (übrigens dem ersten und ältestem Nationalpark der USA) schon eine Schwarzbärin mit 2 Jungen vor die Kamera bekam! Kurz danach dann auch die ersten Grizzlys – eine Mutter mit ihrem älterem Jungen. 200 m waren mir hier aber Abstand genug – als sie näher kamen habe ich mich doch schnellstens wieder ins Auto begeben ;). Danach begann die Erde auch gleich mal zu dampfen. Der Yellowstone NP ist ja eine Supercaldera – und das ganze Gebiet stark vulkanisch aktiv. Neben den Bären gibt es auch viele andere Tiere hier zu sehen – Bisons, Hirsche, Elks (Grosshirsche) und Elche (die bekam ich leider noch nicht zu sehen) – und immer wieder vulkanische Gebiete. Mit dem bekanntesten Geysir (dem Old Faithful) und dem mit den angeblich höchsten Wasserfontänen (dem Steamboot Geysir) – aber außer Qualm nichts gewesen – da kann man in Island doch grössere Aktivität sehen. Man darf in den Nationalparks nur auf den staatlichen Campingplätzen übernachten, aber die waren alle voll bzw. noch geschlossen. Darum musste ich aus dem Park nachts raus und bin dann gleich Richtung Teton NP gefahren – da herrschte aber noch schlechteres Wetter (fast nichts zu sehen), darum bin ich dann gleich wieder zurück zum Yellowstone NP. Hier habe ich mir noch einige vulkanische Gebiete angeschaut. Das schlechte Wetter und die fehlenden Campingplätze haben mich dann aber schon wieder aus dem Yellowstone vertrieben und so bin ich nach Montana Richtung Calgary gefahren. Da der Glacier Nationalpark so nah an meiner Strecke lag, habe ich noch einen Ausflug dahin gemacht. Aber zum einen war die Durchfahrt durch den Park gespeert (was einem keiner vorher gesagt hat – tolle Parkverwaltung!! - 400 km Umweg umsonst! - zum anderen war das Wetter und die Sicht aber auch hier wieder sehr schlecht. So bin ich dann abends noch weiter bis Lethbrigde in Montana – Montana (Montanus!) ist übrigens im Gegensatz zu den Präriestaaten sehr bergig. Das ich dann aber im Juni in der Stadt Lethbrigde auf 1300 m noch Schneeregen habe – das war dann doch zuviel! Also weiter Richtung Calgary – und hier hat es doch wieder 17 Grad Celsius.! Bilder von dieser Stadt gibt es später! Viel Spass mit den Bildern!

VG Henning

 

 

 

 

Rapid Falls/South Dakota – USA, den 05.06.2019

 

Wieder mal hat er eine Zeitzone übersprungen, aber der Reihe nach.

Von Winnipeg aus ging es in die Prärie – in die unendliche Weite – da war es noch flacher als in Norddeutschland ;).

Von Manitoba aus bin ich dann direkt Richtung USA – North Dakota gefahren und bin bei Emerson bzw. Pembina in die USA eingereist. Die Grenzbeamten haben sich zwar noch etwas gewunden und mir noch einige Fragen gestellt, letztendlich aber ein Einreisevisum für 1 Jahr erteilt. Das Auto interessierte Sie gar nicht. Es wurde weder ein Blick reingeworfen noch wurde es registriert.

Also ging es weiter durch Nord Dakota(die nächste Zeitzone) bis Bismarck – der Hauptstadt. Hier hat gab es mal wieder eine Walmart Übernachtung. In Kanada und den USA ist es bei fast allen Walmarts eine Übernachtung erlaubt, wenn man sich etwas abseits der meist riesigen Parkplätze stellt. Ausserdem kann man die Toiletten von Walmarts nutzen und in den Walmarts hat es sehr oft ein sehr schnelles und gutes freies WLAN! Allerdings haben um 05.30 Uhr in Bismarck ein Trupp Mitarbeiter mit Laubbläsern den Parkplatz gesäubert, also war die Nacht relativ früh vorbei.

Von Bismarck ging es dann weiter nach Deadwood/South Dakota. In Deadwood ist der wilde Westen zu Hause! Hier wurde Wild Bill Hickock erschossen und Calamity Jane – diese Tradition lässt Deadwood bis heute weiterleben – die ganze Stadt ist eine grosse Requisite. Von Deadwood ging es über Sturgis – was während der Biker Week in Sturgis wohl aus allen Nähten platzt, ansonsten aber eher ein ödes Kaff ist, nach Rapid City. Rapid City ist Ausgangspunkt für eine Tour zum Mount Rushmore mit seinen Präsidentenköpfen (die in den Berg gehauen wurden), zum Memorial von Crazy Horse (das Denkmal wird noch aus dem Berg gehauen und gesprengt) und zum Custer State Park bei den Black Hill Mountains – ein Naturpark bekannt vor allem für seine Bisons und anderen Wildtiere. Nach den Ausflügen habe ich dann nochmal auf dem Campingplatz in Rapid Hill übernachtet und am nächsten Tag soll es in Richtung Yellowstine National Park weiter gehen.

Henning

 

 

 

 

Winnipeg/Manitoba – Kanada – den 31.05.2019

 

Von den Niagarafällen ging es bei (mal wieder Regenwetter) weiter nach Tobermory. Von dort bin ich mit der Fähre nach Manitoulin übergesetzt – der grössten Insel in einem Süsswassersee. Überhaupt – hier noch mal kurz auf die grossen Seen zu sprechen zu kommen.

Für uns Europäer ist es einfach unglaublich – ich bin über 1200 km Luftlinie!! entlang des Seerandes (an einer Seite gefahren). Allein beim Lake Superior waren es 600 km Luftlinie – also einmal halb durch ganz Deutschland.

Manitoulin ist sehr geprägt durch die Ureinwohner – darum trifft man auch auf unaussprechliche Ortsnamen ;). Von dort ging es dann weiter durch den Killarney Provincal Park (bei gutem Wetter) – was allerdings die Mücken dermassen zur Plage erwachsen liess, das ich vom Campingplatz des Parks geflohen bin und weiter in die Ortschaft Killarney zu fahren, um dort einen schönen Sonnenuntergang zu erleben. Dann ging es weiter auf dem Trans Canada Highway Richtung Thunder Bay – vorbei am Lake Huron und Lake Superior. Dort habe ich an einem wunderschönen wildem Campingplatz übernachtet. Von dort ging es dann weiter nach Thunder Bay und bis Winnipeg – dem guten Wetter auf der Spur!

Henning

 

Nachtrag Winnipeg – 01.06.2019

 

Winnipeg, die Hauptstadt von Manitoba. Eine Stadt zwischen Extremen – zwischen -30 Grad und kälter im Winter und im Sommer 30 Grad plus und mehr. Die Einwohner lieben ihre Stadt und haben sich eingerichtet. Es gibt viele Museen, Kunst und Kulturstätten, aber auch viele Restaurants und Vergnügungsstätten wie The Forks. Auch einige alte Viertel wie das Exchange Viertel haben sich erhalten und man pflegt Geschichtliches. Eine interessante Mischung.

 

 

 

 

Niagara Falls/Ontario den 27.05.2019

 

Von Montreal ging es dann über Ottawa (der Hauptstadt Kanadas) wo ich mich des Wetters wegen aber nur einige Stunden aufgehalten habe weiter nach Toronto (2,6 Mio Einwohnern). Der Hauptstadt von Ontario. Eine quirlige Metropole direkt am Lake Ontario - der einen gigantisches Ausmaß hat (18960 qkm!! Länge 310 km - Breite 85 km / Wahnsinn).

In Toronto fällt einem zuerst die Skyline auf - herausragend (im wahrsten Sinne des Wortes) der CN Tower mit 553 m Höhe. Ich habe mal wieder wild gecampt am Cherry Beach, dort geht direkt ein Bus in Richtung Innenstadt - ideal. Da gutes Wetter herrschte - Sonne bei 23 Grad, ging es erstmal sofort auf den Tower hoch. Mit 55 Can Dollar zwar kein günstiges Vergnügen - aber lohnenswert. Direkt davor die Waterfront am See mit vielen Restaurants und Pubs/Brauereien. Dahinter eine wahnsinnige Großstadt die aus allen Nähten platzt, sich aber noch nein paar nette ältere Gebäude erhalten hat.

Macht Euch selbst ein Bild ;).

Nach 2 Tagen in Toronto ging es dann 130 km weiter zu den Niagarafällen, da nach einem Regentag mal wieder gutes Wetter herrschte! Die Niagarafälle sind imposant, können den Igacufällen aber nicht das Wasser reichen!

Morgen geht es dann für mich weiter in die Natur - Städte sind jetzt erstmal vorbei!

Ich werde nicht mehr ganz so oft die Webseite erneuern, da der Platz ja begrenzt ist - ich aber auch nicht mehr so häufig über WLAN verfügen werde. Ich hoffe ihr schaut trotzdem mal ab und an vorbei!

Bis auf weiteres

Henning

 

 

 

 

Montreal/Quebec, den 23.05.2019

 

Von Quebec ging es nach Montreal. Und das Wetter besserte sich!!

Eine tolle Stadt mit viel Flair. Ein Mix aus schönen alten und neuen Gebäuden und ein entspannter Menschenschlag (auch wenn Sie weiterhin mehr Französisch sprechen ;).

Ich habe hier direkt am alten Hafen gestanden und von hier aus die ganze Stadt besichtigt. Tagsüber und abends ein Genuss.

(Für Nachahmer: Das Parkticket kostet 25 Can$ am Tag – und wenn man sein Ticket verliert kostet es 30 Can$! - man kann hier in Ruhe stehen uns auch übernachten).

 

 

 

 

Quebec/Quebec den 20.05.2019

 

Es ist viel passiert oder auch nicht ;)

Zunächst mal bin ich von Cape Breton relativ zügig wieder Richtung Halifax gefahren. Zum einen war das Wetter einfach zu kalt und regnerisch, ausserdem habe ich ja eh auf meinen Crafter gewartet. Der Ankunftstermin des Schiffes Atlantic Sky - auf dem mein Crafter war - verzögerte sich immer weiter nach hinten. So habe ich in der Zwischenzeit noch einige Einträge im Good Cheer Trail gesammelt und mir mein T-Shirt! - Übrigens war ich der Erste seit Beginn der Ausgabe des Trailheftes!

Schliesslich kam das Schiff am Freitag, den 17.01.2019 um 01.00 Uhr nachts an, aber! die Hafenarbeiter, der Zoll und die Hafenverwaltung haben alles gemacht das wir noch an unsere Wohnmobile rankamen, denn sonst hätte es bis Dienstag gedauert - da hier Freitag um 16.00 Uhr alles dichtgemacht wird - und der Montag hier in Kanada ein Feiertag ist. Aber so hatte ich meinen Crafter um 15.30 Uhr glücklich aus dem Hafen!!

Nun gab es erstmal viel Arbeit. Ich musste den gemieteten Camper fertig machen und abgeben, den Crafter fertig machen und alles umladen - natürlich alles im strömenden Regen. Als ich Freitag Nacht damit fertig war hatte ich die Schnau.. voll von dem Wetter! und so bin ich Samstag früh - nach Rückgabe des Mietmobils sofort los in Richtung Süden.

Am Samstagabend kam ich dann bei schon mal 14 Grad und keinem Regen mehr nach Fredericton - der Hauptstadt der Provinz New Brunswiek / Neu Braunschweigs!!! - ein nette verschlafene kleine Stadt. Kurzer Rundgang und weiter ging es zu einem Campingplatz am Fluss - zum ersten Mal ein Platz ohne Regen. Herrlich.

Leider bekam ich noch einen Anruf das ich meine kleine Zweitkamera - die Canon - im Mietmobil vergessen hatte. Nun war guter Rat teuer - 500 km zurück - ääh - aber der Vermieter/Campingplatzbesitzer versprach mir die Kamera an einen anderen Campingplatz auf meinem weiteren Weg nach zu schicken - mal sehen ob das klappt!

Am Sonntag dann weiter nach Quebec - der französischten Stadt Kanadas. Eine sehr schöne Stadt, leider fing es wieder an zu regnen - aber die Temperaturen blieben wenigstens zweistellig. 

Morgen geht es dann weiter Richtung Montreal - weiter Richtung Süden - weiter Richtung Sonne!!

 

 

 

 

Nova Scotia/Englishtown den 11.05.2019

 

Am 08.05 habe ich das gemietete Wohnmobil von Cruise Canada in Empfang nehmen können – auch die Firma sitzt wieder 40 km ausserhalb von Halifax und hat keinen Shuttleservice – ergo Taxi.

Die Übernahme war nett und schnell erledigt. Dann bin ich erstmal Richtung Süden über Peggy Cove mit seinem bekannten Leuchtturm nach Lunenburg gefahren. Lunenburg wurde von meist deutschen Einwanderern erbaut und ist eine Weltkulturerbestätte. Bekannt durch seine schönen bunten Häuser, die Holzschoner – die heute noch dort gebaut werden.

Eine wirklich sehr schöne Stadt mit einer tollen Atmosphäre und guten Restaurants und Kneipen.

Ach ja – und natürlich auch wieder mal einer Craft Bier Brauerei und einer Distillerie.

Mir ist in Halifax eine Broschüre in die Hände gefallen – der Good Cheer Trail! - es gibt 85 Braueréien, Weingüter und Distillerien die man auf dem Trail besucht haben sollte. Eine Aufgabe!!, der ich mich natürlich stelle!

Am nächsten Tag ging dann die Fahrt weiter Richtung Norden – in Richtung Cape Breton.

Der Camper macht sich gut, schluckt allerdings 25 Liter Sprit bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h. Da lernt man es noch langsamer zu fahren!

Viel Spass mit den Bildern – und es geht weiter!

Henning

 

 

Nachtrag, Inverness/Nova Scotia der 11.05.2019

 

Cape Breton und der Cabot Trail ist ziemlich überbewertet (wie ich schon mal in Irland am Ring of Kerry feststellen musste). Es ist zwar eine schöne hügelige Landschaft, aber die Superlative mit denen in Reisehandbüchern und ähnlichem rumgeworfen wird kann ich hier nicht finden. Außerdem ist es noch regnerisch und kalt. Es wird Zeit das mein Wagen kommt und ich weiter gen Süden fahren kann ;).

Also bewege ich mich weiter auf dem Good Cheer Trail – der hält was er verspricht!

Gerade sitze ich in der Route 19 Brewing lasse es mir zu Abend schmecken und geniesse die frischen Craft Biere – außerdem haben die hier kostenloses Internet und so brauche ich nicht zu McDonalds!!

 

Cheers Henning

 

 

 

 

Halifax, den 08.05.2019

 

Es geht los. Ich bin in Kanada. Genauer gesagt in Halifax.

Leider wird sich die Ankunft des RoRo Schiffes (Atlantic Sky) auf der mein Crafter unterwegs ist sich um 10 bis 14 Tage verzögern. Darum habe ich mir hier erstmal ein Wohnmobil - zu sehr günstigen Konditionen bei Cruise Canada - gemietet, und werde Nova Scotia bis zur Ankunft meines Crafters damit erkunden.

Nun erstmal zu Halifax. Vorab ein paar Informationen für Nachahmer - der Flughafen von Halifax liegt ca. 40 km ausserhalb der Stadt. Hotel Shuttlebusse gibt es nur für Hotels in Flughafennähe, ein Shuttlebus zur Stadt gibt es nur während der Hauptsaison und dann nur bis 19.00 Uhr Ortszeit - also für mich Taxi! (Kosten 64 Can Dollar).

Zu Halifax - eine schöne Stadt am Meer, mit viel Leben, einiger Historie, schönen Gebäuden sowie tollen Leuten und einer sehr lebendigen Kneipenszene.

Man kann hier also gut ein bisschen Zeit verbringen ;)

Ich habe mir jetzt zwei Tage die Stadt angeschaut - eine  neue Aufgabe übernommen - den Good Cheer Trail zu machen - es sollen dabei 48 Brauereien und Weingüter Nova Scotias erkundet werden!! - und werde heute das Wohnmobil übernehmen.

Bis auf weiteres

Henning

 

 

 

 

Braunschweig, den 04.05.2019

Morgen geht es nun los - der zweite Abschnitt des Abenteuers Panamericana beginnt. 

Leider verzögerte sich die Abfahrt des RoRo Schiffes zweimal. Nun ist es heute erst in Richtung Halifax aus Hamburg ausgelaufen. Ich hoffe mein Crafter ist an Bord. Egal - ich habe mich vorher entschieden trotzdem nun am 05.05.2019 zu starten, darum habe ich vor Ort einfach ein Wohnmobil erstmal für eine Woche (und dann nochmals um eine zweite Woche verlängert) gebucht. Mit diesem Standard Camper von Cruise Canada werde ich dann erstmal Nova Scotia/Neuschottland erkunden. Das Wohnmobil war jetzt beim Saisonstart für 97 Euro wahnsinnig günstig!! - da hätte ich kein Hotelzimmer für bekommen ;) !

Also - ich hoffe mich als Nächstes von unterwegs zu melden!

Henning

 

Braunschweig, April 2019

Der nächste Abschnitt der Reise nähert sich. Der Crafter ist fertig und seine Verschiffung mit der Firma Seabridge ist gebucht (und hat sich allerdings schon um eine Woche verzögert). Der Crafter wird am 28.04 von Hamburg aus nach Halifax per RoRo verschifft. Ich werde am 05.05 nach Halifax fliegen, wo ich drei Tage im Hotel bin und habe mir nun bei CruiseCanada ein Wohnmobil für 1 Woche gemietet um die Wartezeit auf den Crafter zu überbrücken. Damit will ich dann Nova Scotia ein wenig entdecken. Am 15.05 soll ich dann den Crafter im Hafen von Halifax in Empfang nehmen können.

Die grobe Route: es soll diesmal von Halifax aus erstmal Kanada durchquert werden in Richtung Vancouver (mit einem Ausflug in den Yellowstone Nationalpark), Anschliessend soll es hoch nach Alaska gehen, um dann die gesamte Westküste bis Mexiko runter zu fahren. Ziel ist dann erstmal die Halbinsel Yucatan - wo ich überlegen werde wie und ob es weiter geht.

Es bleibt spannend! Ich hoffe Euch wieder auf ein tolle Reise mitnehmen zu können - und wünsche uns wie immer viel Freude dabei ;).