Panamericana - Nordamerika

 

 

San Francisco, den 23.08.2019

 

Wahnsinn – was hatte diese Woche doch alles zu bieten!! Zunächst ging es mal nach Kalifornien rein. Zunächst habe ich mir einige der Gebiete mit den gigantischen Redwood Bäumen angesehen, die hier in einer großen Vielzahl vorkommen.

Redwoods können über 2000 Jahre alt werden und gigantische Ausmaße annehmen. Da fühlt man sich doch manchmal ganz schön klein – aber es ist wunderschön durch diese Redwood Wälder zu fahren – auch die California 1 heisst in diesem Bereich Redwood Highway.

Dann ging es wieder zur Küste, auch die Küste Kaliforniens braucht sich nicht zu verstecken. Die Küste runter (hier hätte ich ab und an gerne auf meinem richtigen Mopped gesessen – ging es dann zunächst mal über Santa Rosa nach Sonoma und ins Napa Valley – die Weinanbaugebiete Kaliforniens. Empfehlen kann ich hier die Weingüter Stags Leap und Paraduxx – hier konnte ich erstklassige Weine probieren. Als Stadt finde ich Sonoma sehr hübsch – hier ist auch noch viel der mexikanischen Geschichte Kaliforniens erhalten.

Von Sonoma aus ging es dann nach San Francisco – was soll ich sagen – diese Stadt hat einfach Flair – und man sollte Sie einmal selbst erlebt haben.

Sei es die Tourismuszentren am Fishermans Wharf – der Downtown District – natürlich die Golden Gate Brigde – aber auch der riesige Golden State Park – mitten in der Stadt – die Stadt hatviele Punkte die sich zu erkunden lohnen.

Diesmal ist es besonders schwierig mit den Bildern – allein in der letzten Woche waren es weit mehr als 1000 Stück – ich versuche mich mal zu beherrschen ;) - viel Spass

Henning

 

 

 

 

Fort Bragg / Kalifornien, den 17.08.2019

 

Von Bandon aus ging es die Küste Oregons runter Richtung Kalifornien – ein Traum.

Eigentlich ging es kaum voran, weil ich ständig anhalten musste um Fotos zu machen.

Von Bandon ging es nach Gold Beach, von Gold Beach bis Brookings – wo ich auf einem Parkplatz eines Casinos gestanden habe.

Grundsätzlich mal dazu: Die Campingplätze in Kanada und den USA sind relativ sehr teuer. Oft wird nichts anderes geboten als ein besserer Rastplatz, aber dafür verlangen Sie dann um die 50 US Dollar. Ein paar Stück Feuerholz kosten oft 5 bis 10 Dollar und die Duschen muss man manchmal noch extra bezahlen. Auch sind die meisten Campingplätzen genau neben viel befahrenen Strassen (meist direkt am Highway) und man findet auch kaum mal einen Campingplatz am Meer – obwohl die direkt in Meernähe liegen – verstehe einer die Nordamerikaner – ich nicht! Darum fahre ich inzwischen so das ich meistens 2 Tage wild stehe (manchmal auch auf einem Walmart (oder eben Casino) Parkplätzen und den dritten Tag – zwecks Duschen – mal wieder einen Campingplatz anfahre. Das nur für diejenigen die auch einen US Trip mit dem eigenen Camper planen – helfen tut einem dabei die App iOverlander – die viele Stellplätze anzeigt (die andere Overlander eingegeben haben – eben auch die kostenlosen und wo man frisches Wasser bekommen kann oder auch dumpen – also sein Grau- und Schwarzwasser loswerden kann.

Aber zurück zu den schönen Dingen - den traumhaften Stränden Oregons – ich weiß es sind wieder viele Bilder – aber das ist schon sehr stark ausgesiebt ;)

 

Bis bald

Henning

 

 

 

 

Bandon / Oregon, den 12.08.2019

 

Es ist viel geschehen. Nach ein paar schönen Tagen bei der Familie Fowler in Seattle ging es für mich weiter. Ich bin zunächst mal nach Mount Helens gefahren. Überhaupt ist ein grosser Teil Washingtons und Oregons sehr vulkanologisch aktiv. Der Mount Helens ist bekannt geworden weil er 1980 sehr spektakulär und ohne Vorhersage sehr stark ausgebrochen ist, wobei es die halbe Bergspitze abgesprengt hat. Übernachtet habe ich dann am idyllischen Silberlake. Von dort aus ging es weiter nach Portland – der Hauptstadt Oregons. Portland ist sehr quirlig und lebhaft. Viele gute Kneipen, Restaurants und Brauereien laden zumVerweilen ein. Sehr gut haben mir auch die zahlreichen schwimmenden Häuser in Seattle gefallen.

Von Seattle aus ging es dann die US 26 am Mount Hood vorbei – dem höchsten Berg (und Skigebiet) Oregons (11250 Fuss – 3429 m) nach Bend mit den Cascade Mountains und den Cascade Lakes Nationalpark – wunderschön. In der Mitte der Mount Bachelor – die höchste Erhebung mit den vielen Seen drumrum. Zunächst habe ich am Hosmer Lake übernachtet und habe dann einen ziemlich anstrengen Hike (9 Mile – ca. 15 km) zu den Three Sisters/Broken Top gemacht bei 33 Grad im Schatten – das sind drei Bergseen die auch um einen Vulkan herum liegen. Nach einer weiteren Nacht am Lava Lake im Cascades Nationalpark bin ich dann noch einmal nach Bend gefahren und habe abends ein Festival zum 10 jährigen Bestehen der Firma Hydroflask mitgemacht (sie stellen Outdoor Trinkflaschen her). Die Deschutes Brauereigaststätte kann ich übrigens auch sehr empfehlen ;).

Von Bend ging es dann am Newberry Vulcanic Park vorbei zum Crater Lake – ein wunderschöner Kratersee auf ca. 2000 m Höhe. Der See hat eine wahnsinnige blaue Farbe. Leider hatte ich zunächst sehr schlechtes Wetter mit Hagel und Regen. Aber mein Warten wurde belohnt und so habe ich noch einige Sonnenstrahlen über dem See erleben dürfen. Anschliessend ging es über die US 138 entlang des Umqpail Rivers – es sei hier allen Motorradfahrern und Naturalisten empfohlen!! - ein traumhafte Strecke – mal sehr kurvenreich für die USA – über Roseburg nach Brandon am Meer. Irgendwie war mir mal wieder nach Wärme und Meer. Das habe ich hier auch bekommen – zunächst mal eine sehr schöne kleine Ortschaft mit einem traumhaftem Sonnenuntergang, guten Fischlokalen und nettem Ambiente.

So – nun kämpft Euch durch die Vielzahl an Fotos!

Henning

 

 

 

 

Bellevue (bei Seattle)/Washington, USA – den 05.08.2019

 

Der Reihe nach! Letztes Mal ging es ja nach Skagway – und der Plan war von Skagway aus mit der Fähre nach Prince Rupert zu fahren. Aber es kommt halt anders als man denkt. Das Auto stand abfahrtbereit am Fährterminal, doch dann kam 10 Minuten vor Ankunft der Fähre ein Angestellter aud dem Fährgebäude und sagte das die Fähre nur bis Juneau fahren würde und dort die staatlichen Angestellten der Fähre in den Streik gehen würden und es keine Weiterfahrt von Juneau aus geben würde – und es gibt auch keine Strasse von Juneau aus nach Alaska oder Kanada, aber sie würden die Fährtickets stornieren und das Geld zurückgeben. Also ging es per Auto zurück Richtung Vancouver. Erstmal wieder von Haines auf den Alaska Highway und von dort dann auf den Highway 37 - durch die am dünnsten besiedeltge Gegend Kanadas! Aber!! dort traf ich auf Zufall auf Sepp aus der Nähe von Salzburg den ich vor 5 Jahren schon getroffen hatte als er mit Hermann (nach unser gemeinsamen Tour mit dem Motorrad nach Alaska - mit Hermann weiter gefahren war) – bis Kiwanga auf die 16 und der folgend nach Prince George – ein wunderschöner Höllenritt. Von Prince George aus wieder auf den Highway 97 durch den Fraser Canyon bis Hope – und weiter nach Vancouver. Hier gab es dann ein paar Ruhetage (und noch einen Ausflug nach Victoria (diesmal mit Scooter auf der Fähre von Tsawassen nach Horseshoe Bay und zurück) und einen Ausflug zu eienm der Skigebiete Vancouvers im Stadtbereich!  Am 01.08 habe ich dann Kanada verlassen und bin in die USA nach Washington State eingereist. Hier wollte ich dann die Fowler Familie besuchen, die mich eingeladen hatte. Zuerst kurz vorbei bei Bill und Helene und dann weiter zu Scott und Anna und ihren Kindern Will und Nick in Bellevue bei Seattle. Hier habe ich dann ein paar wunderschöne Ruhetage mit der Familie verbracht und Seattle besichtigt. Ich durfte hier echte Gasdtfreundschaft erleben und fühlte mich als Teil der Familie. Nebenbei hat sich wohl auch mein Windschutzscheiben Problem erledigt – aber dazu später.

Danke nochmal an dieser Stelle - es war wunderschön!!

Viele Grüße aus Seattle

Henning

 

 

 

 

Skagway / Alaska, den 24.07.2019

 

Von Haines ausging es wieder über Whitehorse nach Skagway. Also ein letztes Mal durch die Landschaften Alaskas und des Yukons, da ich hier in Skagway die Fähre nach Prince Rupert nehme auf dem Weg zurück nach Vancouver – in den Süden in die Wärme ;) - .

Ist Haines noch ein relativ verschlafenes Nest, so ist Skagway tagsüber überflutet von Schiffstouristen. Bis zu 4 riesigen Kreuzfahrtschiffen legen hier im Sommer täglich an und spucken ihre Touristen im Ort aus. Aber die Landschaft auf der Fahrt war einfach atemberaubend und Skagway hat sich halt durch die erhaltenen und im Stil des Klondikegoldrausches restaurieten Häuser den Flair der Goldgräberstimmung erhalten. So möchte ich Euch noch einmal in die Landschaften des hihen Nordens eintauchen lassen – viel Spass

 

Henning

 

 

 

Haines/Alaska , den 21.07.2019

 

Von Tok ging es dann über Chicken (cooler Ort!) - vor allem Chicken Downtown – besteht aus drei Gebäuden – einem Souvenirshop, einem Saloon und einem Imbiss ;) - und den Top of the World Highway (ungeteert). Der Top of the World Highway führt ca: 100 km auf einer Höhe von 1000 m durch die umliegende Bergwelt. Am Ende überquert maqn den Yukon (per Fähre) nach Dawson City – der Stadt des Goldrausches. Aber es wird von Chicken bis Dawson City auch heute noch nach Gold gesucht. Teilweise durch Glücksritter und Leuten die ihren Jahresurlaub beim Goldsuchen verbringen, teilweise durch Firmen mit entsprechenden Geräten. Unglaublich welche Steinberge dabei entstehen – nach Goldnuggets durchsucht wurden. Von Dawson City habe ich noch einen Abstecher auf den Dempster Highway gemacht – ebenfalls eine ungeteerte Strasse die über 760 km kurz hinter Dawson nach Inuvik ans Polarmeer führt. Da ich aber sowohl den arktischen Zirkel schon überschritten hatte, als auch am Polarmeer war fuhr ich nur ca. 80 km des Dempster Highways bis zum Tombstone Nationalpark. Aber sowohl die Strecke als auch der Nationalpark waren wunderschön. Dann ging es wieder zurück und über Whitehorse nach Haines (nochmals an die Küste Alaskas) die Grenzüberschritte und Wechsel der Zeitzonen erwähne ich schon garnicht mehr. Leider ist hier in Haines das Wetter schlechter geworden. Es regnet und ist sehr bewölkt.

Viele Grüße

Henning

 

 

 

 

Tok/Alaska den 16.07.2019

 

Von Ninilchik ging es dann vorbei an Anchorage zum Denali Nationlpark. Leider versucht man inzwischen selbst in Nationalparks (wie den Denali) den Gast/Tourist auszunehmen. Da wird zunächst mal 15 Dollar Nationalpark Gebühr verlangt -. und dann wird die Strasse mal nach den ersten 20 Meilen gesperrt und der Shuttlebus für weitere 50 Meilen kostet nochmal 65 Dollar – unverschämt. Also nur die ersten 20 Meilen in den Park, dort sah ich wenigstens zwei Caribous und die Gegend ist wirklich schön. Vom Denali ging es dann Richtung Fairbanks – hier nahm der Rauch in der Luft durch die vielen wilden Waldbrände (ausgelöst durch die ungewöhnlich hohen Temperaturen – und die Trockenheit) sehr stark zu, so das ein Aufenthalt in Fairbanks fast nur mit Atemmasken machbar gewesen wäre. Also bin ich gleich durchgestartet zum Dalton Highway nach Deadhorase/Prudhoe Bay ans Polarmeer., Der Dalton Highway ist grossteils noch ungeteert. Aber nicht die ungeteerten Stücke sind das Problem, sondern der die in miserablen Zustand befindlichen Teerstücke – wo sich tiefe Löcher aneinanderreihen – die Tiefbauingenieure Alaskas muss man wohl zu den schlechtesten der Welt rechnen – sie sollten lieber den Versuch Strassen zu bauen sein lassen und es einfach nur bei Schotterstrecken lassen. So ging es vorbei am arktischen Zirkel (dem Polarkreis – bei 30 Grad im Schatten!!) bis nach Coldfoot – einer Tankstelle in der Mitte der Strecke mit Zeltplatz. Von doret dann weiter immer entlang der Alaskapipeline (wegen der es diese Strasse überhaupt nur gibt) nach Deadhorse bzz. Prudhoe Bay – der Ölbohrversorgungsstadt. Hier ist dann Schluss. Es gibt nur sehr wenige – sehr teure Übernachtungsmöglichkeiten und dann wird man mal wieder in einer überteuerten Bustour (68 Dollar pro Person) durch das Fördergebiet zum Polarmeer gefahren – wo es weder Eisberge, Eisschollen noch Eisbären gibt. Das einzige Highlight der gesamten Tour war die (glückliche) Sichtung einer Horde von Moschusochsen kurz vor Deadhorse. Ich kann nur jedem davon abraten sich das anzutun, zumal es hier einige rücksichtslose Fahrer (vor allem Trucker) gibt, die mit 110 km/h die Strecke befahren und auch bei Gegenverkehr nicht abbremsen und einem Steine auf die Windschutzscheibe schleudern – mit auch so passiert.

Ich hatte so die Schnau... voll, das ich in einer Tour von Deadhorse bis nach Fairbanks zurückgefahren bin (767 km). Zum Glück hatte durch den inzwischen einsetzenden Regen die Waldbrände und damit auch der Rauch nachgelassen. Nach einer Nacht auf einem Walmartparkplatz wurde dann erstmal der Wagen gewaschen, Wäsche gewaschen, und die Vorräte wieder aufgefüllt. Eigentlich wollte ich jetzt erstmal 2 Ruhetage in Fairbanks einlegen, aber plötzlich riefen Peter und Brigitte an (donnerlaster.de) und fragten ob wir uns nicht nochmal treffen wollten – sie seien am Summit Lake in der Nähe der Gabriel Gletscher – nur 180 km entfernt – also fuhr ich noch los und traf abends dort ein. Nach einem Grillen und dem abendlichen Lagerfeuer bei wunderbarer Kulisse ging es ins Bett um am näöchsten Tag zum Gletscher zu wandern. Aus den angesagten 6 km Rundweg, wurden allerdings 14 km und so war ich doch wieder relativ fertig, aber die Kulisse entschädigt doch – auch die Weiterfahrt entlang des Highway 4 nach Delta Junction (dem Endpunkt des Alaska Highways) und die Weiterfahrt nach Tok waren wunderschön.

Viele Grüße und viel Spass mit den Bildern

Henning

 

 

 

 

Ninilchik, Kenai Halbinsel - Alaska – den 07.07.2019

 

In Valdez ging es erstmal noch mit einem Schiff zum Meares Gletscher. Vorbei an den heimischen Ottern zu dem beeindruckenden Gletscher und zurück an Seelöwen vorbei und noch an einem Humpback Wal – der leider keine Flosse zeigte. Von Valdez ging es dann durch eindrucksvolle Landschaft nach Anchorage. Anchorage selbst ist nicht weiter erwähnenswert, aber hier habe ich die Parade zum 4. Juli – dem amerikanischen Unanbhängigkeitstag erlebt. Von dort dann weiter nach Seward – leider brennt es momentan durch den sehr trockenen und heissen Sommer hier (bis 31 Grad Celsius in Alaska!) und die Sicht ist sehr schlecht durch Rauch und Dunst. In Seward bin ich auf Brigitte und Peter gestossen – zwei Weltenbummler aus der Nähe von Hamburg (www.donnerlaster.de) – ein sehr nettes Paar. Von Seward aus ging es dann Homer – wo ich einen Flug nach Katmai zum Grizzly fotografieren gebucht hatte. Der Flug ist zwar relativ teuer – aber es hat sich gelohnt. Schon der Flug zum Katmai Nationalpark (hin- und zurück) ist atemberaubend, und dann die Küstengrizzlys zu erleben, die seit 30 Jahren dort nicht gejagt werden und den Menschen halt als zwar lästig aber nicht gefährlich ansehen. Als dann eine Gruppe sich dann aber bis auf 5 m genähert hatte, wurde es doch auch mal dem Guide etwas mulmig, aber die Grizzyls zogen nach einigen neugierigen Blicken Gras essend weiter. Nach dem Rückflug bin ich dann aus dem etwas überfülltem Homer geflohen zum Ninilchik View Campground – wo ich jetzt mal wieder den Blog erneuere. Lasst die vielen Bilder halt über Euch ergehen ;)

 

Henning

 

 

 

 

Valdez / Alaska / USA – den 01.07.2019

 

Viele Kilometer liegen hinter mir – voller Natur, endloser Strassen und kaum brauchbarem Internet -. darum kommt erst heute mal wieder ein Bericht!

Von Vancouver ging es über Whistler (nicht erwähnenswert) dem Highway 99 bis zum Highway 97 – dem Cariboo Highway. Vorbei am 50, 100, 150 Mile House nach Prince George und weiter nach Dawson Creek – dem Beginn des Alaska Highways (Mile 0!). Und danach dem Alaska Highway folgend in den Yukon über Fort Nelson nach Whitehorse. Whitehorse ist die Hauptstadt des Yukons, aber außer dem ausgestelltem alten Raddampfer (der Klondike die den Yukon River noch während des Goldrausches befahren hat) ist hier nicht mehr viel erhalten. Von hier aus ging es dann über den Kluane Nationalpark nach Beaver Creek und weiter zur Grenze nach Alaska. Die Grenze war schnell passiert und dann ging es weiter über Tok nach Valdez. Die Fahrt (Sackgasse) nach Valdez ist traumhaft – vorbei an mächtigen Bergen, Gletschern und Wasserfällen. Die Sicht war etwas getrübt, da durch die ungewöhnliche Wärme von 30 Grad ist sehr viel Feuchtigkeit in der Luft. Aber dennoch eine tolle Fahrt. Auf der Strecke lagen noch die Liard Hotsprings in denen man sich sehr gut erholen kann. Neben der Landschaft gab es auch gerade auf der Strecke von Watson Lake nach Whitehorse eine grosse Anzahl von Tieren an und neben der Strassen. An zwei Tagen über 20 Bären!, Ziegen, Bisons und zwei Elche.

Viel Spass bei den zahlreichen Bildern – Henning

 

 

 

 

Vancouver – Kanada, den 23.06.2019

 

Von Victoria bin ich dann nach Tofino gefahren – das ist die dierekte Pazifikseite von Vancouver Island. Dort hatte ich einen sehr schönen Zeltplatz – direkt mit Meerblick, allerdings ist das Wasser einfach sehr kalt, was sich abends doch stark bemerkbar macht, da es doch sehr abkühlt. Um Tofino sind die Buchten eines Meerespark Nationalpark – mit vielen kleinen Inseln. Die wollte ich mal per Seekayak erkunden, was ich auch gemacht habe. Hier ist übrigens das Restaurant Schooner sehr empfehlenswert!. Von Tofino ging es dann wieder zurück. Vorbwi an Port Albany im Inland von Vancouver Island – auch bekannt für die Riesenbäume die dort in der Nähe wachsen, und dann wieder mit der Fähre nach Vancouver. Die Stadt ist einfach toll, vielleicht eine der schönsten Städte der Welt. Sie liegt direkt am Meer – die Berge vor der Haustür (zum Skifahren 20 Minuten von der Innenstadt) und es ist einfach eine tolle Stadt mit viel Atmosphäre. Von hier aus wird es dann Richtung Alaska gehen.

Viel Spass mit den Bildern.

Henning

 

 

 

 

Pemberton Provincal Park/Vancouver Island, den 18.06.2019

 

Von Banff ging es dann mitten durch die Rocky Mountains auf dem Icefield Parkway an vielen Gletschern vorbei Richtung Jasper. Eine wahres Naturschauspiel spielt sich vor den Augen ab, wenn es nicht mal wieder wettertechnisch schlechter geworden wäre. Egal – weiter geht’s, nach nur kurzem Aufenthalt in Jasper fuhr ich weiter Richtung Sonne – Richtung British Columbia. Als ich von Banff in Richtung meines nächsten Zieles aufbrach – ein wilder Campingplatz – kam ich zum ersten Mal eher am Ziel an, als ich losgefahren bin! Ja – wieder habe ich eine Zeitzone passiert! Von dort bin ich am nächsten Tag bis Merrit gefahren, wo ich auf einem stadtnahen Campingplatz war und mal wieder einen Waschtag für mich und meine Wäsche eingelegt habe. Am nächsten Tag dann die Überlegung ob ich ins Okanagan Valley (bekannt für Wein- und Obstanbau fahre oder weiter an Vancouver vorbei nach Vancouver Island. Ich habe mich für Vancouver Islan entschieden.

Und so ging es von Merrit aus noch einmal durch die Ausläufer der Rocky Mountains auf die Fähre nach Vancouver Island. Dort bin ich gleich durchgefahren bis Victoria und habe als erstes Die Mile 0 des Trans Canada Highway absolviert – der in Victoria endet. Die erste Etappe meiner Reise habe ich damit beendet – die Durchquerung Kanadas – oder sagen wir des nordamerikanischen Kontinents, da ich ja ein Stück auch durch die USA gefahren bin. Danach habe ich mir dann in RuheVictoria angeschaut – eine wirklich schöne Stadt und bin dann heute wieder zurück in die Natur rausgefahren (Pemberton P.P.) um in Ruhe den Bericht für Euch zu schreiben ;).

Die nächsten Tage will ich noch etwas auf Vancouver Island bleiben, bevor ich dann nach Vancouver fahre.

VG Henning

 

 

 

 

Banff – Alberta/Kanada, den 15.06.2019

 

Es war nur ein kurzes Stück von Calgary nach Banff, aber mitten hinein in die gigantische Landschaft der Rocky Mountains. Banff ist ein typischer Touristenort, aber was für einer! Ob Skifahren, Mountainbiken, Kayaken , hiken … - alles ist möglich – und die Natur drumherum ein Wahnsinn. Für mich ging es am ersten Tag erstmal nachdem ich auf einem der zahlreichen Campingplätze eingecheckt hatte (in diesem Fall dem Tunnel Mountain Campground Village II – toll!) erstmal hoch zum Tunnel Mountain. Nach 1500 Hundert Meter Höhenunterschied ein tolles Panorama. Von hier aus lässt sich natürlich auch das bekannte Banff Springs Hotel sehen. Am Abend habe ich mir nach dem Hike erstmal ein gezapftes Bier und ein selbstgegrilltes Steak gegönnt!! Am nächsten Tag ging es dann erst zum Lake Winnemanka und von dort ins Jonathan Valley zu den Wasserfällen. An Tag drei dann bin ich mit meiner kleinen Honda Wave zum Lake Louise und Lake Moraine gefahren – natürlich musste ich auch da wieder kraxeln! - aber was tut man nicht alles für ein gutes Foto!

Kurzer Einschub – was kann eienm hier alles so auf den Strassen begegnen – ausser den allgegenwärtigen Pickups von Ford (F350) oder RAM – da sind wahnsinnig viele Wohnmobile und Trailer – von ganz klein bis ganz groß, von bekannt wie Airstream bis Marke Eigenbau – von neu bis alt und bis zum Hot Rod – einige Schnappschüsse.

Für mich geht es dann heute weiter Richtung Jasper auf dem Icefield Parkway.

Mehr davon – wie immer – an dieser Stelle später ;)

Henning

 

 

 

 

Calgary/Alberta – Kanada, den 11.06.2019

 

Kleiner Nachtrag Calgary

 

Calgary – die Hauptstadt Albertas – bekannt geworden vor allem durch die olympischen Winterspiele 1988. Eine Stadt mit Charme, der Innenstadt Bereich mit Hochhäusern und dem Calgary Tower – drumherum auf den Hügeln und Tälern der Gegend die übrigen meist einstöckigen Häuser – und nur 5 km vom Stadtkern entfent die olympischen Stätten die noch heute als Wintergebiet in Betrieb sind.

Hervorheben möchte ich nochmal die freundlichen Einwohner – besonders das Ehepaar Gordon und Kathrine, die mich durch mein Auto interessiert sahen – mich auf der Autobahn zum Anhalten und Erzählen brachten und mir gleich ihre Hilfe anboten, Ich nahm gerne kurz die Werkstatt von Gordon in Beschlag um etwas an BiBu zu verbessern! - Danke nochmal an dieser Stelle dafür!

Bis auf weiteres

Henning

 

Calgary/Alberta Kanada – den 10.06.2019

 

Er meldet sich mal wieder zurück aus der Wildnis!

Also – es ging dann nach Wyoming in die weiten Prärien. Das erste Ziel war Cody – der bekannteste Sohn der Stadt ist Buffalo Bill (Cody). Die Stadt hat sich den Westernflair erhalten und hat insgesamt 5 Museen zum Thema Buffalo Bill, den Indianer, der Westen und dem Zug der Siedler. Hier gab es mal wieder eine Walmart Übernachtung auf dem Weg zum Yellowstone Nationalpark. Glück und Pech liegen manchmal nah beieinander! Pech – mal es mal wieder kälter und regnerischer wurde. Glück – weil ich schon nach 5 Minuten im Yellowstone (übrigens dem ersten und ältestem Nationalpark der USA) schon eine Schwarzbärin mit 2 Jungen vor die Kamera bekam! Kurz danach dann auch die ersten Grizzlys – eine Mutter mit ihrem älterem Jungen. 200 m waren mir hier aber Abstand genug – als sie näher kamen habe ich mich doch schnellstens wieder ins Auto begeben ;). Danach begann die Erde auch gleich mal zu dampfen. Der Yellowstone NP ist ja eine Supercaldera – und das ganze Gebiet stark vulkanisch aktiv. Neben den Bären gibt es auch viele andere Tiere hier zu sehen – Bisons, Hirsche, Elks (Grosshirsche) und Elche (die bekam ich leider noch nicht zu sehen) – und immer wieder vulkanische Gebiete. Mit dem bekanntesten Geysir (dem Old Faithful) und dem mit den angeblich höchsten Wasserfontänen (dem Steamboot Geysir) – aber außer Qualm nichts gewesen – da kann man in Island doch grössere Aktivität sehen. Man darf in den Nationalparks nur auf den staatlichen Campingplätzen übernachten, aber die waren alle voll bzw. noch geschlossen. Darum musste ich aus dem Park nachts raus und bin dann gleich Richtung Teton NP gefahren – da herrschte aber noch schlechteres Wetter (fast nichts zu sehen), darum bin ich dann gleich wieder zurück zum Yellowstone NP. Hier habe ich mir noch einige vulkanische Gebiete angeschaut. Das schlechte Wetter und die fehlenden Campingplätze haben mich dann aber schon wieder aus dem Yellowstone vertrieben und so bin ich nach Montana Richtung Calgary gefahren. Da der Glacier Nationalpark so nah an meiner Strecke lag, habe ich noch einen Ausflug dahin gemacht. Aber zum einen war die Durchfahrt durch den Park gespeert (was einem keiner vorher gesagt hat – tolle Parkverwaltung!! - 400 km Umweg umsonst! - zum anderen war das Wetter und die Sicht aber auch hier wieder sehr schlecht. So bin ich dann abends noch weiter bis Lethbrigde in Montana – Montana (Montanus!) ist übrigens im Gegensatz zu den Präriestaaten sehr bergig. Das ich dann aber im Juni in der Stadt Lethbrigde auf 1300 m noch Schneeregen habe – das war dann doch zuviel! Also weiter Richtung Calgary – und hier hat es doch wieder 17 Grad Celsius.! Bilder von dieser Stadt gibt es später! Viel Spass mit den Bildern!

VG Henning

 

 

 

 

Rapid Falls/South Dakota – USA, den 05.06.2019

 

Wieder mal hat er eine Zeitzone übersprungen, aber der Reihe nach.

Von Winnipeg aus ging es in die Prärie – in die unendliche Weite – da war es noch flacher als in Norddeutschland ;).

Von Manitoba aus bin ich dann direkt Richtung USA – North Dakota gefahren und bin bei Emerson bzw. Pembina in die USA eingereist. Die Grenzbeamten haben sich zwar noch etwas gewunden und mir noch einige Fragen gestellt, letztendlich aber ein Einreisevisum für 1 Jahr erteilt. Das Auto interessierte Sie gar nicht. Es wurde weder ein Blick reingeworfen noch wurde es registriert.

Also ging es weiter durch Nord Dakota(die nächste Zeitzone) bis Bismarck – der Hauptstadt. Hier hat gab es mal wieder eine Walmart Übernachtung. In Kanada und den USA ist es bei fast allen Walmarts eine Übernachtung erlaubt, wenn man sich etwas abseits der meist riesigen Parkplätze stellt. Ausserdem kann man die Toiletten von Walmarts nutzen und in den Walmarts hat es sehr oft ein sehr schnelles und gutes freies WLAN! Allerdings haben um 05.30 Uhr in Bismarck ein Trupp Mitarbeiter mit Laubbläsern den Parkplatz gesäubert, also war die Nacht relativ früh vorbei.

Von Bismarck ging es dann weiter nach Deadwood/South Dakota. In Deadwood ist der wilde Westen zu Hause! Hier wurde Wild Bill Hickock erschossen und Calamity Jane – diese Tradition lässt Deadwood bis heute weiterleben – die ganze Stadt ist eine grosse Requisite. Von Deadwood ging es über Sturgis – was während der Biker Week in Sturgis wohl aus allen Nähten platzt, ansonsten aber eher ein ödes Kaff ist, nach Rapid City. Rapid City ist Ausgangspunkt für eine Tour zum Mount Rushmore mit seinen Präsidentenköpfen (die in den Berg gehauen wurden), zum Memorial von Crazy Horse (das Denkmal wird noch aus dem Berg gehauen und gesprengt) und zum Custer State Park bei den Black Hill Mountains – ein Naturpark bekannt vor allem für seine Bisons und anderen Wildtiere. Nach den Ausflügen habe ich dann nochmal auf dem Campingplatz in Rapid Hill übernachtet und am nächsten Tag soll es in Richtung Yellowstine National Park weiter gehen.

Henning

 

 

 

 

Winnipeg/Manitoba – Kanada – den 31.05.2019

 

Von den Niagarafällen ging es bei (mal wieder Regenwetter) weiter nach Tobermory. Von dort bin ich mit der Fähre nach Manitoulin übergesetzt – der grössten Insel in einem Süsswassersee. Überhaupt – hier noch mal kurz auf die grossen Seen zu sprechen zu kommen.

Für uns Europäer ist es einfach unglaublich – ich bin über 1200 km Luftlinie!! entlang des Seerandes (an einer Seite gefahren). Allein beim Lake Superior waren es 600 km Luftlinie – also einmal halb durch ganz Deutschland.

Manitoulin ist sehr geprägt durch die Ureinwohner – darum trifft man auch auf unaussprechliche Ortsnamen ;). Von dort ging es dann weiter durch den Killarney Provincal Park (bei gutem Wetter) – was allerdings die Mücken dermassen zur Plage erwachsen liess, das ich vom Campingplatz des Parks geflohen bin und weiter in die Ortschaft Killarney zu fahren, um dort einen schönen Sonnenuntergang zu erleben. Dann ging es weiter auf dem Trans Canada Highway Richtung Thunder Bay – vorbei am Lake Huron und Lake Superior. Dort habe ich an einem wunderschönen wildem Campingplatz übernachtet. Von dort ging es dann weiter nach Thunder Bay und bis Winnipeg – dem guten Wetter auf der Spur!

Henning

 

Nachtrag Winnipeg – 01.06.2019

 

Winnipeg, die Hauptstadt von Manitoba. Eine Stadt zwischen Extremen – zwischen -30 Grad und kälter im Winter und im Sommer 30 Grad plus und mehr. Die Einwohner lieben ihre Stadt und haben sich eingerichtet. Es gibt viele Museen, Kunst und Kulturstätten, aber auch viele Restaurants und Vergnügungsstätten wie The Forks. Auch einige alte Viertel wie das Exchange Viertel haben sich erhalten und man pflegt Geschichtliches. Eine interessante Mischung.

 

 

 

 

Niagara Falls/Ontario den 27.05.2019

 

Von Montreal ging es dann über Ottawa (der Hauptstadt Kanadas) wo ich mich des Wetters wegen aber nur einige Stunden aufgehalten habe weiter nach Toronto (2,6 Mio Einwohnern). Der Hauptstadt von Ontario. Eine quirlige Metropole direkt am Lake Ontario - der einen gigantisches Ausmaß hat (18960 qkm!! Länge 310 km - Breite 85 km / Wahnsinn).

In Toronto fällt einem zuerst die Skyline auf - herausragend (im wahrsten Sinne des Wortes) der CN Tower mit 553 m Höhe. Ich habe mal wieder wild gecampt am Cherry Beach, dort geht direkt ein Bus in Richtung Innenstadt - ideal. Da gutes Wetter herrschte - Sonne bei 23 Grad, ging es erstmal sofort auf den Tower hoch. Mit 55 Can Dollar zwar kein günstiges Vergnügen - aber lohnenswert. Direkt davor die Waterfront am See mit vielen Restaurants und Pubs/Brauereien. Dahinter eine wahnsinnige Großstadt die aus allen Nähten platzt, sich aber noch nein paar nette ältere Gebäude erhalten hat.

Macht Euch selbst ein Bild ;).

Nach 2 Tagen in Toronto ging es dann 130 km weiter zu den Niagarafällen, da nach einem Regentag mal wieder gutes Wetter herrschte! Die Niagarafälle sind imposant, können den Igacufällen aber nicht das Wasser reichen!

Morgen geht es dann für mich weiter in die Natur - Städte sind jetzt erstmal vorbei!

Ich werde nicht mehr ganz so oft die Webseite erneuern, da der Platz ja begrenzt ist - ich aber auch nicht mehr so häufig über WLAN verfügen werde. Ich hoffe ihr schaut trotzdem mal ab und an vorbei!

Bis auf weiteres

Henning

 

 

 

 

Montreal/Quebec, den 23.05.2019

 

Von Quebec ging es nach Montreal. Und das Wetter besserte sich!!

Eine tolle Stadt mit viel Flair. Ein Mix aus schönen alten und neuen Gebäuden und ein entspannter Menschenschlag (auch wenn Sie weiterhin mehr Französisch sprechen ;).

Ich habe hier direkt am alten Hafen gestanden und von hier aus die ganze Stadt besichtigt. Tagsüber und abends ein Genuss.

(Für Nachahmer: Das Parkticket kostet 25 Can$ am Tag – und wenn man sein Ticket verliert kostet es 30 Can$! - man kann hier in Ruhe stehen uns auch übernachten).

 

 

 

 

Quebec/Quebec den 20.05.2019

 

Es ist viel passiert oder auch nicht ;)

Zunächst mal bin ich von Cape Breton relativ zügig wieder Richtung Halifax gefahren. Zum einen war das Wetter einfach zu kalt und regnerisch, ausserdem habe ich ja eh auf meinen Crafter gewartet. Der Ankunftstermin des Schiffes Atlantic Sky - auf dem mein Crafter war - verzögerte sich immer weiter nach hinten. So habe ich in der Zwischenzeit noch einige Einträge im Good Cheer Trail gesammelt und mir mein T-Shirt! - Übrigens war ich der Erste seit Beginn der Ausgabe des Trailheftes!

Schliesslich kam das Schiff am Freitag, den 17.01.2019 um 01.00 Uhr nachts an, aber! die Hafenarbeiter, der Zoll und die Hafenverwaltung haben alles gemacht das wir noch an unsere Wohnmobile rankamen, denn sonst hätte es bis Dienstag gedauert - da hier Freitag um 16.00 Uhr alles dichtgemacht wird - und der Montag hier in Kanada ein Feiertag ist. Aber so hatte ich meinen Crafter um 15.30 Uhr glücklich aus dem Hafen!!

Nun gab es erstmal viel Arbeit. Ich musste den gemieteten Camper fertig machen und abgeben, den Crafter fertig machen und alles umladen - natürlich alles im strömenden Regen. Als ich Freitag Nacht damit fertig war hatte ich die Schnau.. voll von dem Wetter! und so bin ich Samstag früh - nach Rückgabe des Mietmobils sofort los in Richtung Süden.

Am Samstagabend kam ich dann bei schon mal 14 Grad und keinem Regen mehr nach Fredericton - der Hauptstadt der Provinz New Brunswiek / Neu Braunschweigs!!! - ein nette verschlafene kleine Stadt. Kurzer Rundgang und weiter ging es zu einem Campingplatz am Fluss - zum ersten Mal ein Platz ohne Regen. Herrlich.

Leider bekam ich noch einen Anruf das ich meine kleine Zweitkamera - die Canon - im Mietmobil vergessen hatte. Nun war guter Rat teuer - 500 km zurück - ääh - aber der Vermieter/Campingplatzbesitzer versprach mir die Kamera an einen anderen Campingplatz auf meinem weiteren Weg nach zu schicken - mal sehen ob das klappt!

Am Sonntag dann weiter nach Quebec - der französischten Stadt Kanadas. Eine sehr schöne Stadt, leider fing es wieder an zu regnen - aber die Temperaturen blieben wenigstens zweistellig. 

Morgen geht es dann weiter Richtung Montreal - weiter Richtung Süden - weiter Richtung Sonne!!

 

 

 

 

Nova Scotia/Englishtown den 11.05.2019

 

Am 08.05 habe ich das gemietete Wohnmobil von Cruise Canada in Empfang nehmen können – auch die Firma sitzt wieder 40 km ausserhalb von Halifax und hat keinen Shuttleservice – ergo Taxi.

Die Übernahme war nett und schnell erledigt. Dann bin ich erstmal Richtung Süden über Peggy Cove mit seinem bekannten Leuchtturm nach Lunenburg gefahren. Lunenburg wurde von meist deutschen Einwanderern erbaut und ist eine Weltkulturerbestätte. Bekannt durch seine schönen bunten Häuser, die Holzschoner – die heute noch dort gebaut werden.

Eine wirklich sehr schöne Stadt mit einer tollen Atmosphäre und guten Restaurants und Kneipen.

Ach ja – und natürlich auch wieder mal einer Craft Bier Brauerei und einer Distillerie.

Mir ist in Halifax eine Broschüre in die Hände gefallen – der Good Cheer Trail! - es gibt 85 Braueréien, Weingüter und Distillerien die man auf dem Trail besucht haben sollte. Eine Aufgabe!!, der ich mich natürlich stelle!

Am nächsten Tag ging dann die Fahrt weiter Richtung Norden – in Richtung Cape Breton.

Der Camper macht sich gut, schluckt allerdings 25 Liter Sprit bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h. Da lernt man es noch langsamer zu fahren!

Viel Spass mit den Bildern – und es geht weiter!

Henning

 

 

Nachtrag, Inverness/Nova Scotia der 11.05.2019

 

Cape Breton und der Cabot Trail ist ziemlich überbewertet (wie ich schon mal in Irland am Ring of Kerry feststellen musste). Es ist zwar eine schöne hügelige Landschaft, aber die Superlative mit denen in Reisehandbüchern und ähnlichem rumgeworfen wird kann ich hier nicht finden. Außerdem ist es noch regnerisch und kalt. Es wird Zeit das mein Wagen kommt und ich weiter gen Süden fahren kann ;).

Also bewege ich mich weiter auf dem Good Cheer Trail – der hält was er verspricht!

Gerade sitze ich in der Route 19 Brewing lasse es mir zu Abend schmecken und geniesse die frischen Craft Biere – außerdem haben die hier kostenloses Internet und so brauche ich nicht zu McDonalds!!

 

Cheers Henning

 

 

 

 

Halifax, den 08.05.2019

 

Es geht los. Ich bin in Kanada. Genauer gesagt in Halifax.

Leider wird sich die Ankunft des RoRo Schiffes (Atlantic Sky) auf der mein Crafter unterwegs ist sich um 10 bis 14 Tage verzögern. Darum habe ich mir hier erstmal ein Wohnmobil - zu sehr günstigen Konditionen bei Cruise Canada - gemietet, und werde Nova Scotia bis zur Ankunft meines Crafters damit erkunden.

Nun erstmal zu Halifax. Vorab ein paar Informationen für Nachahmer - der Flughafen von Halifax liegt ca. 40 km ausserhalb der Stadt. Hotel Shuttlebusse gibt es nur für Hotels in Flughafennähe, ein Shuttlebus zur Stadt gibt es nur während der Hauptsaison und dann nur bis 19.00 Uhr Ortszeit - also für mich Taxi! (Kosten 64 Can Dollar).

Zu Halifax - eine schöne Stadt am Meer, mit viel Leben, einiger Historie, schönen Gebäuden sowie tollen Leuten und einer sehr lebendigen Kneipenszene.

Man kann hier also gut ein bisschen Zeit verbringen ;)

Ich habe mir jetzt zwei Tage die Stadt angeschaut - eine  neue Aufgabe übernommen - den Good Cheer Trail zu machen - es sollen dabei 48 Brauereien und Weingüter Nova Scotias erkundet werden!! - und werde heute das Wohnmobil übernehmen.

Bis auf weiteres

Henning

 

 

 

 

Braunschweig, den 04.05.2019

Morgen geht es nun los - der zweite Abschnitt des Abenteuers Panamericana beginnt. 

Leider verzögerte sich die Abfahrt des RoRo Schiffes zweimal. Nun ist es heute erst in Richtung Halifax aus Hamburg ausgelaufen. Ich hoffe mein Crafter ist an Bord. Egal - ich habe mich vorher entschieden trotzdem nun am 05.05.2019 zu starten, darum habe ich vor Ort einfach ein Wohnmobil erstmal für eine Woche (und dann nochmals um eine zweite Woche verlängert) gebucht. Mit diesem Standard Camper von Cruise Canada werde ich dann erstmal Nova Scotia/Neuschottland erkunden. Das Wohnmobil war jetzt beim Saisonstart für 97 Euro wahnsinnig günstig!! - da hätte ich kein Hotelzimmer für bekommen ;) !

Also - ich hoffe mich als Nächstes von unterwegs zu melden!

Henning

 

Braunschweig, April 2019

Der nächste Abschnitt der Reise nähert sich. Der Crafter ist fertig und seine Verschiffung mit der Firma Seabridge ist gebucht (und hat sich allerdings schon um eine Woche verzögert). Der Crafter wird am 28.04 von Hamburg aus nach Halifax per RoRo verschifft. Ich werde am 05.05 nach Halifax fliegen, wo ich drei Tage im Hotel bin und habe mir nun bei CruiseCanada ein Wohnmobil für 1 Woche gemietet um die Wartezeit auf den Crafter zu überbrücken. Damit will ich dann Nova Scotia ein wenig entdecken. Am 15.05 soll ich dann den Crafter im Hafen von Halifax in Empfang nehmen können.

Die grobe Route: es soll diesmal von Halifax aus erstmal Kanada durchquert werden in Richtung Vancouver (mit einem Ausflug in den Yellowstone Nationalpark), Anschliessend soll es hoch nach Alaska gehen, um dann die gesamte Westküste bis Mexiko runter zu fahren. Ziel ist dann erstmal die Halbinsel Yucatan - wo ich überlegen werde wie und ob es weiter geht.

Es bleibt spannend! Ich hoffe Euch wieder auf ein tolle Reise mitnehmen zu können - und wünsche uns wie immer viel Freude dabei ;).